Integration durch Ehrenamtliches Engagement

Neue Parkour-Trainer für Jugendzentrum

Ein Parkour ist zum festen Bestandteil des Alltags mancher Jugendliche geworden. Sie überwinden Hindernisse auf ihrem Weg von A nach B und verbringen ihre Freizeit mit der Trendsportart. Es bleibt jedoch Extremsport und braucht eine fachliche Anleitung im Training. Diese Aufgabe übernehmen ab sofort drei engagierte Jugendliche, die im Parkour-Training des Straubinger Jugendzentrums als Übungsleiter für Anfänger zur Seite stehen. Kacper Kubis (16), Mike Czech (16) und Joh Davtyan (16) haben vor einigen Jahren die Trendsportart zum Hobby gemacht und wollen nun ihre Erfahrungen an andere Jugendliche in Straubing weitergeben

Neue Parkourtrainer für Jugendzentrum

Im Rahmen der Jugendarbeit IDEE absolvierten sie die Ausbildung zum Basistrainer in Regensburg. Unterstützt und zertifiziert wurde die Trainerausbildung durch den Verband „Free Arts of Movement e.V.". Das gesamtes Wochenende erlernten die Straubinger Teilnehmer mit 17 weiteren Jugendlichen aus ganz Bayern die theoretischen Grundlagen der Bewegungslehre für Parkour und Freerunning. In mehreren Einheiten standen die Grundlagen eines Outdoor-Trainings und das allgemeine Lehrverhalten im Vordergrund. Neben den theoretischen und praktischen Einheiten wurden viele Kontakte geknüpft und Freundschaften unter den Parkour-Anhängern geschlossen.

Die entstandenen Netzwerke unter den Jugendlichen tragen zur einen besseren Integration von jungen Menschen mit Migrationshintergrund bei. Durch die fachlich fundierte Trainerausbildung erhalten die Jugendlichen die Möglichkeit, sich eigenverantwortlich in der Straubinger Parkourszene zu engagieren. Genau dieses Ziel verfolgt das Projekt IDEE „Integration durch ehrenamtliches Engagement"  in der Jugendarbeit der Stadt Straubing, in dem Rahmenbedingungen für freiwilliges Engagement zur Verfügung gestellt werden. Gefördert wird dieses Projekt durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Quelle: RegioAktuell

Straubinger Tagblatt, 26.02.2015