Integration durch Ehrenamtliches Engagement

Eigeninitiative der Skater wird belohnt

Halpipe in Straubing

Die Skater-Anlage in der Zwiequanterin erhält eine fabelhafte Halfpipe

Jugendliche  aus  Ittling  sind  im Frühjahr 2014 an Oberbürgermeister  Markus  Pannermayr herange- treten,  um  die  Skateranlage  neben der „Sauweide" in der Zwiequanterin  mit  Sportgeräten  zu ergänzen. Die  Initiative  basiert  auf  einem Brief des zwölfjährigen Straubinger Realschülers  Waldemar  Weber,  der sich Hilfe bei seinem Lehrer Florian Schmiegelt holte.

Halpipe in Straubing

Nun  steht  die  Halfpipe  kurz  vor ihrer Fertigstellung und einige Skater  helfen  tatkräftig  mit.  Gemeinsam  mit  Skatern,  Skateboardszene Straubing  und  der  Firma  IOU,  einem Fachunternehmen aus Passau, Stadtjugendpfleger  Helmut  Spiegler,  Lehrer  Florian  Schmiegelt  von der  Jakob-Sandtner-Realschule und André Ullrich vom Jugendzentrum wurde ein Konzept für die drei Straubinger Skateranlagen erarbeitet. Die Federführung liegt bei Jörg Bär von der Stadtgärtnerei.

 

In Ittling stellte sich ganz schnell heraus,  dass  zur  Verbesserung  der Attraktivität  der  Skateranlage –auch  wenn  kostenintensiv  –  eine Halfpipe mit entsprechender Größe die  einzige  Lösung  darstellt.  Nun kamen die an der Erstellung Beteiligten  sowie  Oberbürgermeister Markus  Pannermayr  und  Tiefbauamtsleiterin  Cristina  Pop  vorbei, um  den  Fortgang  der  Arbeiten  zu begutachten.

 

Tobias Kraus und Roman Michel, zwei  Skater  mit  Sachverstand  waren zusammen mit einem Mitarbeiter  der  IOU  aus  Passau  damit  beschäftigt, Bretter auf dem Grundgestell  anzubringen  und  zu  fixieren. Im Laufe des frühen Abends kamen noch mehr Helfer. Auf diese Bretter der Holzkonstruktion kommt dann der 8 mm starke Fahrbelag. Kraus  ist  froh,  lange  hat's  gebraucht,  meint  er,  aber  nun  freue man sich schon auf die Halfpipe, an deren Planung die Skater stark eingebunden waren. Kraus dankte allen, die diesen Skaterwunsch realisiert  haben.  Die  Infrastruktur  auf der  bestehenden  Anlage  sei  nicht mehr  zeitgemäß,  meinte  der  Oberbürgermeister,  der  froh  ist,  dass dem  Wunsch  nach  etwas  Neuem entsprochen werden  konnte.  25000 Euro kostet das Ganze, die Raiffeisenbank steuert 1000 Euro dazu.

 

Tobias  Kraus  hofft  darauf,  dass nun auch Skater aus Nachbarstädten  wie  Dingolfing  einmal  nach Straubing  kommen,  die  in  Dingolfing selber über eine exzellente Anlage  verfügen,  aber gemeinsam macht es mehr Spaß. Nun kann man auch  tolle  Möglichkeiten  in  Straubing anbieten.

 

Helmut  Spiegler  sieht  einen  tollen  Erfolg  in  der  Umsetzung  der Idee.  Stefan  Hinsken,  der  mit  der Raiffeisenbank vor kurzer Zeit das Domizil  in  Ittling  zur  Hauptgeschäftsstelle  ausbaute,  wollte  mit der  Spende  seines  Unternehmens etwas an die Ittlinger zurückgeben. Am 12. September soll die Halfpipe feierlich eingeweiht werden.

 

Quelle: Straubinger Tagblatt, 03.08.2015